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Der Genosse Josef Bari ist gestorben. Am Karfreitag, einen Tag vor seinem 77. Geburtstag. Josef, immer ein Kämpfer für unsere Ideale, führte viele Jahre als Vorsitzender unsere 60plus-Gruppe. Dann zog er weg aus Neuaubing. Er war, wie wir hören, schon lange sehr krank: Nierenversagen, Diabetes, Herz. Wie das ein Mensch überhaupt so lange aushalten konnte! Wir werden dem Josef immer ein ehrendes Andenken gewähren. Die Trauerfeier soll zwischen dem 23. und 27. April stattfinden.


Im letzten Jahr verließen uns bereits drei Freunde:

Genosse Josef Hayden, der übrigens ein direkter Nachkomme des großen Komponisten war, verstarb im Frühjahr im Alter von 87 Jahren. Er wurde auf dem Nordfriedhof bestattet, wo auch unser Vorsitzender Assal eine kurze aber würdige Ansprache hielt.

Genosse Herrmann Gaudenzi, geboren am 30. Mai1924, aktives Mitglied seit 1962, verstarb am 8. August dieses Jahres. Er war neben der SPD auch sehr aktiv im VDK München, gründete einst dessen Ortsverein Aubing, wurde schließlich Ehrenkreisvorsitzender und Referent des VDK. Hermann Gaudenzi hat über Jahrzehnte hinweg für die Behinderten, und für soziale Gerechtigkeit gekämpft. Sein unermüdliches Bemühen hat viel für bessere Lebensbedienungen und Gesetzgebung der Behinderten beigetragen. .

Zuletzt verließ uns Ingrid Franke, geb. 15.Oktober 1936, eine ebenfalls treue SPD-Genossin, die auf keiner 60 Plus Versammlung fehlte und mit ruhigen, aber bestimmeten Beiträgen die Diskussion bereicherte. Leider konnten wir nicht in Erfahrung bringen unter welchen Umständen sie sterben mußte. Sie verschwand aus dieser Welt, offenbar ohne hier Angehörige zu hinterlassen. Drei Genossen waren die Einzigen, die ihr im November auf dem Friedhof Haidhausen das letzte Geleit gaben.

Wir werden der Genossin und den Genossen ein ehrendes Andenken bewahren



Brauchen wir ein Betreuungsgeld??


Die Auswirkungen in Thüringen

Durch ein Betreuungsgeld werden vor allem Frauen vom Arbeitsmarkt ferngehalten und Kinder aus ärmeren Familien die Zukunftschancen verbaut.

Das belegt eine aktuelle Studie des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) über die Auswirkungen des in Thüringen bereits existierenden Landes-Betreuungsgelds.

"Es schafft nur finanzielle Anreize für Eltern, ihre Kinder zu Hause zu lassen, um das Betreungsgeld zu kassieren, senkt zudem die Frauenerwerbsquote und wirkt sich nachteilig auf die frühkindliche Entwicklung aus". Denn vor allem Geringqualifizierte, Alleinerziehende und Familien mit niedrigem Einkommen bleiben dadurch dem Arbeitsmarkt fern, um die staatliche Leistung in Anspruch zu nehmen, so das Fazit der Studie.“

Es wäre besser, die CSU gibt ihren Starrsinn endlich auf und investiert das gesparte Geld dafür in den Ausbau der Kinderbetreuung. Denn in keinem anderen Flächenland gibt es so viel Nachholbedarf bei Kinderbetreuungseinrichtungen. Nur dann bekommen Mütter und Väter eine echte Wahlfreiheit, ob und wie sie Kinder und Beruf unter einen Hut bringen.

Mit dem Betreuungsgeld verschwendet die CSU Milliarden Euro um Kinder von Bildung und Frauen vom Arbeitsmarkt fernzuhalten. Aus der Wirtschaft, der Wissenschaft und sogar in den eigenen Reihen gibt es inzwischen massiven Wiederstand gegen die Pläne für eine solche ,Herdprämie’.

Florian Pronold



Das Band zwischen SPD und Gewerkschaften wieder stärken

Das Ziel gab einst August Bebel vor. „Wir wollen vor allem Frieden und Eintracht zwischen Partei und Gewerkschaft herbeiführen“, sagte er damals auf dem Parteitag 1906. Der auch in Mannheim stattfand, im so genannten Rosengarten. Dort beschlossen die Delegierten das „Mannheimer Abkommen“, das vorsah, dass politische Aktionen ohne aktiven Rückhalt in den Gewerkschaften keine Aussicht auf Erfolg haben könnten.

"Das Band zwischen SPD und Gewerkschaftsbewegung wieder stärken" wollte auch SPD-Chef Sigmar Gabriel auf der Konferenz am Dienstag. Rund 700 Arbeitnehmervertreter waren der SPD-Einladung gefolgt.

Nah an den Arbeitnehmern
"Das Mannheimer Abkommen ist nie gekündigt worden, aber leider in Vergessenheit geraten – und zwar mehr in der SPD als bei den Gewerkschaften", so Gabriel. Dabei seien die Sozialdemokraten auf die Arbeitnehmervertretungen angewiesen: Die Gewerkschaften seien schließlich am nächsten an den Arbeitnehmern dran. „Das dürften wir Sozialdemokraten nie wieder vergessen.“

Die zu bewältigenden Probleme seien schließlich vielfältig - ob Mindestlöhne, Frauenquote oder Tarifverträge: „Die Politik kann all das nicht alleine lösen, sondern braucht dafür die Gewerkschaften.“ Dass das auch umgekehrt gilt, machte Michael Sommer klar. „Wir brauchen die Macht von Politik, um Veränderungen durchzusetzen“, sagte der DGB-Vorsitzende.

Die Lebens- und Arbeitsbedingungen stetig verbessern
Die Menschen erwarteten von den Gewerkschaften nicht, dass sie der verlängerte Arm der SPD im Betrieb seien. „Aber sie erwarten von uns allen, dass wir stetig dafür arbeiten, dass wir ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen in kleinen Schritten verbessern.“ Gerade deshalb dürfe jetzt nicht bei der Forderung nach einem gleichen Lohn für gleiche Arbeit nachgelassen werden. „Wir müssen eher nachsetzen“, so Sommers Forderung.
Die SPD braucht starke Gewerkschaften und die Gewerkschaften brauchen eine starke SPD c



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